Prägedruck: Brillante Effekte durch Heißfolienprägung

Beispiel Prägedruck
Beispiel Prägedruck: Kühlergrill

Der Heißfolienprägedruck schafft Ergebnisse, die sich mit anderen Druckverfahren kaum realisieren lassen. Matte Colors, hochglänzendes Metallic oder partiell ungefärbte Glanzspots sind nur einige der vielfältigen Möglichkeiten. Hinzu kommen reliefartige, plastische Prägungen, die, je nach Lichteinfall, außerordentlich dekorativ wirken.

Verfahrenstechnik

Der Heißprägedruck ist ein Hochdruckverfahren, bei dem die zu druckenden Motive auf einem Metallstempel erhaben aufgebracht sind. Dieser Stempel wird auf der Prägemaschine beheizt und auf konstanter Temperatur gehalten. Unter dem Prägestempel läuft eine Prägefolie, die sich unter hohem Druck und Hitze vom Trägerwerkstoff löst und auf den zu bedruckenden Werkstoff übergeht. Bei jedem Prägevorgang verbindet sich die Folie unlösbar mit dem Druckgut.

Prägefolien für das Heißprägeverfahren sind prinzipiell deckend. Es gibt sie in unzähligen Farben, metallisiert, matt, glänzend, in brillanten Dekors sowie mit Hologramm. Alle Folien sind sehr haltbar und haben eine außerordentlich lange Lebensdauer.

Wichtige Einsatzgebiete

Weiteres Beispiel Prägedruck
Weiteres Beispiel für den Prägedruck

Der Heißfoliendruck ist die Krönung aller Dekorations- und Kennzeichnungsverfahren. Das Druckverfahren wird deshalb häufig zum Bedrucken von Sichtteilen aus Kunststoff und Leder eingesetzt. Prägefolien in Silber, Gold oder in anderen glänzende Varianten verleihen dem Druckgut einen edlen, wertigen Eindruck.

Beispiele:

  • Kennzeichnung/Beschriftung von Behältnissen und Verpackungen aus Kunststoff (z. B. Kosmetikindustrie, Werbebranche)
  • Warnhinweise
  • Firmenetiketten und Labels
  • Oberflächenveredelung von Anbauteilen (z. B. Automobilindustrie)
  • dekoratives Branding

Der Heißfolien Prägedruck ist gerade auf dunklen Untergründen, auf denen sich mit konventionellen Druckverfahren keine 100-prozentige Deckung erzielen lässt, das ideale Druckverfahren.